Wenn Kinder im Bildungssystem unter Stress geraten, ist das selten nur ein individuelles Problem.
Ich arbeite an der Schnittstelle von Nervensystem, Neurodivergenz und Bildungssystem.
Ich analysiere Passungsprobleme zwischen individuellen Regulationsmustern von Kindern und den Anforderungen von Schule und Kita und begleite dort, wo Belastung, Missverständnisse und Konflikte entstehen.
Viele Konflikte im Bildungssystem sind Passungsprobleme.
Viele Konflikte im Bildungssystem entstehen nicht primär auf der Verhaltensebene.
Sie entstehen dort, wo individuelle Regulationsmuster von Kindern, neurobiologische Voraussetzungen und die strukturellen Anforderungen von Schule und Kita nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind.
In solchen Konstellationen werden Belastungen häufig individualisiert, obwohl sie wesentlich durch Passungsprobleme zwischen Kind und System bedingt sind.
Meine Arbeit setzt genau an dieser Schnittstelle an.
Für Eltern
Ich begleite Eltern, deren Kinder im Kontext von Schule oder Kita unter Stress geraten.
Dabei geht es häufig nicht nur um das Verhalten eines Kindes, sondern um Passungsprobleme zwischen individuellen Regulationsmustern, neurobiologischen Voraussetzungen und den Anforderungen des Bildungssystems.
Ich unterstütze Sie dabei, diese Zusammenhänge differenziert einzuordnen und daraus eine fachlich fundierte Grundlage für Gespräche mit Schule oder Kita zu entwickeln – mit dem Ziel, strukturelle Anpassungen im pädagogischen Kontext anzustoßen.
Für pädagogische Einrichtungen
Ich begleite pädagogische Einrichtungen dabei, Stressdynamiken, Neurodivergenz und herausfordernde Verhaltensweisen nicht isoliert auf der individuellen Ebene zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit strukturellen Bedingungen zu verstehen.
Im Zentrum steht die Frage, wie Passungsprobleme zwischen individuellen Regulationsmustern von Kindern und den Anforderungen institutioneller Kontexte entstehen – und wie diese auf Ebene von Organisation, Team und pädagogischer Praxis bearbeitet werden können.
Meine Arbeit verbindet neurobiologisches Wissen über Stress und Nervensystem mit einer differenzierten Analyse pädagogischer Strukturen.
Ich unterstütze Teams und Leitungsebenen dabei, Belastungsdynamiken einzuordnen, neue Perspektiven auf Verhalten zu entwickeln und daraus tragfähige, kontextbezogene Anpassungen im Alltag von Schule und Kita abzuleiten.
Fachbuch

In meinem Fachbuch „Die gestresste Kita. Mit Selbstregulation und Co-Regulation zu mehr Resilienz“ verbinde ich neurobiologisches Wissen über Stress und Nervensystem mit konkreten Anforderungen aus dem pädagogischen Alltag.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stress entsteht, wie sich Über- und Untererregung bei Kindern zeigen und welche Rolle Selbst- und Co-Regulation im Umgang mit herausfordernden Situationen spielen.
Das Buch bietet eine fundierte Grundlage, um Verhalten nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit neurobiologischen Prozessen und pädagogischen Bedingungen zu verstehen – und bildet zugleich die inhaltliche Basis meiner Arbeit mit Eltern und pädagogischen Einrichtungen.
Wenn sich Belastungen im Schul- oder Kitaalltag wiederholen und sich nicht durch individuelle Maßnahmen lösen lassen, lohnt sich ein Blick auf die zugrunde liegenden Passungsdynamiken.
Ich unterstütze Sie dabei, diese Zusammenhänge differenziert zu analysieren und daraus eine fundierte Grundlage für Gespräche und Veränderungen im Bildungssystem zu entwickeln.
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