Über mich und meine Arbeitsweise
Viele Herausforderungen im Kontext von Schule und Kita entstehen nicht, weil Kinder „nicht wollen“ oder Eltern „zu anspruchsvoll“ sind.
Sie entstehen, weil individuelle Regulations- und Lernprofile auf institutionelle Anforderungen treffen, die dafür nicht ausreichend ausgelegt sind.
Ich arbeite an genau dieser Schnittstelle.
Meine Perspektive
Ich betrachte Verhalten nicht als isoliertes Problem, sondern als Ausdruck komplexer Wechselwirkungen zwischen
- Nervensystem und Stressverarbeitung
- individuellen Regulations- und Lernprofilen
- sozialen Dynamiken
- und strukturellen Rahmenbedingungen in Bildungssystemen
Konflikte entstehen in diesem Kontext häufig nicht durch mangelnde Motivation oder Kooperation, sondern durch fehlende Passung zwischen Kind und System.
Diese passungsanalytische Perspektive prägt meine gesamte Arbeit.
Mein fachlicher Hintergrund
Ich bin Erziehungswissenschaftlerin, Pädagogin und Fachbuchautorin und beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Stress, Nervensystem und Neurodiversität Lernen, Verhalten und Zusammenarbeit in pädagogischen Kontexten beeinflussen.
Im April 2026 erscheint mein Fachbuch
„Die gestresste Kita. Mit Selbstregulation und Co-Regulation zu mehr Resilienz“ im Cornelsen Verlag.
Darin verbinde ich neurobiologisches Wissen über Stress und Nervensystem mit praxisnahen Perspektiven für pädagogische Fachkräfte.
In meiner Arbeit verknüpfe ich wissenschaftliche Erkenntnisse aus Erziehungswissenschaft, Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Stressforschung mit der pädagogischen Praxis.
Was meine Arbeit auszeichnet
Ich verbinde mehrere Perspektiven miteinander:
- wissenschaftliche Fundierung
- langjährige pädagogische Praxiserfahrung
- neurobiologisches Wissen über Stress und Regulation
- und eine systemische Sicht auf Schule und Kita als Organisationen
Mein Ziel ist es, komplexe Stress- und Konfliktdynamiken verstehbar zu machen, Schuldzuschreibungen zu entkoppeln und neue Handlungsspielräume zu eröffnen.
Dabei geht es nicht nur um individuelles Verhalten, sondern immer auch um die Frage, wie pädagogische Strukturen gestaltet sein müssen, damit unterschiedliche Regulations- und Lernprofile darin Platz finden können.
Aktueller Schwerpunkt
Aktuell begleite ich vor allem Eltern, deren Kinder im Kontext von Schule oder Kita unter Stress geraten – beispielsweise bei Neurodivergenz, hohem Anpassungsdruck oder konflikthaften Kontakten mit pädagogischen Einrichtungen.
Parallel arbeite ich mit pädagogischen Fachkräften in Fortbildungen, Workshops und Konzeptionstagen daran, Stress- und Nervensystemdynamiken im Alltag besser zu verstehen und handlungsfähig zu bleiben.
Perspektivisch
Viele Herausforderungen im Bildungssystem lassen sich nachhaltiger lösen, wenn sie nicht ausschließlich auf individueller Ebene betrachtet werden, sondern als Ausdruck von Passungsproblemen zwischen individuellen Voraussetzungen und institutionellen Strukturen.
Deshalb beschäftige ich mich zunehmend mit der Frage, wie Bildungssysteme regulationssensibler und neuroinklusiver gestaltet werden können.
Aktuell qualifiziere ich mich im Change Management, um diese Perspektive künftig stärker auf Organisations- und Strukturebene in Schulen und Kitas einzubringen.
Beruflicher Hintergrund
- Erziehungswissenschaftlerin / Pädagogin (1. und 2. Staatsexamen)
- mehrjährige Unterrichtstätigkeit im Fach Pädagogik (gymnasiale Oberstufe)
- Coach für Neurosystemische Integration (NI)
- Weiterbildung im traumasensiblen Coaching
- freie Dozentin für pädagogische Fachkräfte
- Fachbuchautorin („Die gestresste Kita“, Cornelsen Verlag, 2026)
- Weiterbildung: Change Management Professional (ab 2026)
Warum ich die Neuroresilienz-Akademie gegründet habe
In unseren pädagogischen Systemen sehen wir häufig die sichtbaren Symptome von Dysregulation auf Verhaltensebene, ohne zu verstehen, was im Nervensystem passiert.
Ich bin überzeugt, dass Bildungssysteme dann resilienter, tragfähiger und inklusiver werden, wenn wir Stressreaktionen, neurobiologische Prozesse und Neurodiversität differenziert verstehen.
Ich möchte dazu beitragen, dass
- Fachkräfte langfristig handlungsfähig bleiben
- neurodivergente Kinder verstanden statt angepasst werden
- Teams tragfähige, nervensystemgerechte Strukturen entwickeln
- und pädagogische Räume entstehen, in denen Sicherheit, Verbindung und Entwicklung möglich sind
Hier verbinden sich mein fachliches Wissen, meine praktische Erfahrung und mein Anspruch an eine differenzierte, menschenorientierte Bildungsarbeit.
Kontakt
Wenn Sie mehr über meine Arbeit erfahren möchten oder eine Zusammenarbeit in Betracht ziehen, freue ich mich über Ihre Nachricht.